Trockenrohdichte

Aus beton.wiki
Wechseln zu: Navigation, Suche

Rohdichte, mit der das Verhältnis von der trockenen Masse eines Stoffs zu seinem Volumen in kg/dm³ angegeben wird.
DIN EN 206-1 unterscheidet Normalbeton, Leichtbeton oder Schwerbeton anhand seiner Rohdichte im ofentrockenen Zustand: Die Rohdichte von Normalbeton im ofentrockenen Zustand muss größer als 2000 kg/m³ sein, darf jedoch nicht mehr als 2600 kg/m³ betragen. Für Leichtbeton muss die Rohdichte des ofentrockenen Betons innerhalb der Grenzwerte für die festgelegte Rohdichteklasse liegen. Für Schwerbeton muss die Rohdichte des ofentrockenen Betons mehr als 2600 kg/m³ betragen.
Bei Mauerwerk mit besonders geformten Hohlkammern wird die Steinrohdichte bzw. Brutto-Trockenrohdichte angegeben, bei der bei der Berechnung des Volumens auch diese Hohlkammern mit einbezogen werden. Das Ergebnis der Rohdichteberechnung ohne Berücksichtigung dieser Hohlkammern wird als Netto-Trockenrohdichte bzw. Scherbenrohdichte bezeichnet.

Siehe auch: