Thermische Behaglichkeit

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Thermische Behaglichkeit in Abhängigkeit von physiologischen, intermediären und physikalischen Einflüssen
Das körperliche und geistige Leistungsvermögen des Menschen ist i. d. R. am größten, wenn er sich thermisch wohl fühlt. Dabei befindet sich der Wärmehaushalt des Körpers im Gleichgewicht bei einer konstanten Körperkerntemperatur von etwa 37 °C. Bisher sind 21 verschiedene Einflussgrößen auf die thermische Behaglichkeit bekannt, davon dominieren einige physikalische Faktoren. Wichtig für die Bemessung der raumumschließenden Bauteile sowie der Heizungs-, Lüftungs- und Klimatechnik sind die Faktoren:
  • Raumlufttemperatur,
  • mittlere Oberflächentemperatur der raumumschließenden Bauteile,
  • relative Raumluftfeuchte,
  • Deckentemperatur,
  • Fußbodentemperatur,
  • relative Luftbewegung in Körpernähe.

Thermische Behaglichkeit kann also teilweise durch messbare Größen beschrieben werden, die je nach Bekleidung und Tätigkeitsgrad sowie nach individueller Veranlagung in bestimmten Grenzen schwanken. In sogenannten Behaglichkeitsfeldern werden diese Größen mit der Raumlufttemperatur in Beziehung gesetzt.